Luminale 2012: Palmengarten
Am Sonntag war ich zusammen mit Dirk in Frankfurt unterwegs. Dort wollten wir uns verschiedene Installationen ansehen und fotografisch festhalten. Leider sind wir einem Fehler im Programmheft aufgesessen und wir hatten keine Gelegenheit, uns die Installation “Resonate” anzusehen. Das Wetter war auch nicht unbedingt prickelnd bei ziemlich starkem Wind, leichtem Nieselregen und gefühlten 5°C sind wir durch Frankfurt marschiert und als erste Anlaufstation im Palmengarten gelandet.
Im Gegensatz zu den Installationen der letzten Luminale waren wir von den dort ausgestellten Objekten etwas enttäuscht. Nur wenige Ausseninstallationen, dafür viele auf engem Raum gedrängt im Ausstellungshaus. Zum Glück waren wir bereits um 19:00 Uhr dort und konnten bei relativ wenig Publikum die ersten Bilder knipsen. Mit Einbruch der Dunkelheit füllte sich der Palmengarten allerdings sehr schnell. Gefühlte 80% des Publikums hatte eine Kamera umhängen, wenn es nicht sogar noch noch mehr waren. Besonders amüsant finde ich persönlich ja immer die Art von “Fotografen”, die versuchen, mit ihrer Kompaktkamera und dem eingebauten Blitz auf Ausstellungen im dunkeln und freihand Bilder zu knipsen. Naja, jedem wie er es möchte. Was allerdings wirklich sehr rücksichtslos war, sind diejenigen Fotografen, die mit voll ausgezogenem und ausgeklapptem Stativ durch die Menschenmenge laufen und dabei die nach vorne gerichteten Stativbeine als Lanze einsetzen. So etwas finde ich total daneben und sehr egoistisch.
Die Laune haben wir uns davon trotzdem nicht verderben lassen und in aller Ruhe unsere Bilder gemacht. Eine kleine Auswahl davon gibt es nun hier zu sehen und ich wünsche euch viel Vergnügen beim anschauen der Bilder und freue mich wie immer über anregende oder auch kritische Kommentare.
Schöne Fotos
Ich mag “Fragile Future #2″ besonders, das ist so schön abstrakt mit viel Tiefenunschärfe.
Ich werde am Freitag Abend auf der Luminale sein. Gibt es irgendwas besonderes, was wir uns ansehen sollen?
Wir sind gestern Abend diese Tour gelaufen (http://bit.ly/HViMD3). Am Hohlbeinsteg solltet ihr ins Containerschhiff (Resonate), was für die Augen und Ohren. Am Mainufer entlang Richtung Osthafen gibt es dann erst wieder am Eisernen Steg etwas zu sehen. Von dort in die Innenstadt laufen und Augen auf. Da sind ziemlich unscheinbare Installationen, an denen wir beinahe vorbei gelaufen wären. An der Hauptwache steht ein Holzei (OVO), auch ganz interessant. Hoch ans Eschenheim Tor, dort gibt es eine Lichtshow im Tiefgarten. Von dort aus zurück über die Wallanlage, dort findet ihr auch noch ein paar Objekte. Wenn ihr genügend Zeit habt, solltet ihr von der Alten Oper aus die Bockenheimer Landstrasse hoch laufen und im Palmengarten vorbei gehen. Auf dem Campus der Goethe-Uni soll eine Installation sein, die wir uns allerdings nicht angesehen haben und im Senckenbergmuseum ein Licht-Ton-Konzert (zu jeder vollen Stunde ab 20:00) im Dinosauriersaal. Viel Spaß!