Urlaub in der Sächsischen Schweiz: Affensteine und Carolafelsen

Nach einer recht kalten, aber trockenen Nacht hatten wir am Donnerstag (5.8.2010) wieder ein tolles Wetter und konnten die Zelte abbrechen, die mittlerweile trocken waren. Nachdem der Wetterbericht für diesen Tag eine Unwetterwarnung ausgeprochen hatte, wollten wir auf den nächsten Zeltplatz in Hinterhermsdorf fahren, da es dort Campingbungalows gab und wir ein Dach über dem Kopf haben wollten – schließlich wollten wir am darauf folgenden Tag nach Dresden fahren und uns die Stadt anschauen. Vorher ging es aber ins Kirnitzschtal, um von dort aus über die Affensteine zu steigen. Nachdem wir einen kleinen Umweg zur Häntzschelstiege genommen hatten, standen wir auf einmal vor einer Steil aufsteigenden Wand – der Häntzschelstiege. Etwas mulmig war uns schon, denn ein Pärchen, dass schon vor uns dort angekommen war, legte sich gerade ihre Seilsicherungen an. Nach einer kurzen Unterhaltung mit den Beiden haben wir uns entschlossen, erst einmal unten am am Einstieg zu warten, bis sie oben sind. Die beiden kamen gut nach oben, waren aber der Meinung, dass sie das ohne Sicherung nicht gemacht hätten, aber der Aufstieg durchaus zu bewältigen sei – auch ohne Sicherung. Nachdem wir die erste Hürde genommen hatten, wurde uns bei der zweiten doch etwas anders, denn der Weg setzte kurz aus und man hatte nur ein Stahlseil, um sich festzuhalten. Also beschlossen wir den Rückzug und wählten einen anderen Weg durch die Zwillingsstiege, welcher sich aber als nicht weniger schwierig zu durchsteigen herausstellen sollte. Dennoch fühlten wir uns auf diesem Weg sicherer. Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum Carolafels, der mit 458 m Höhe einen fantastischen Ausblick über das Kirnitzschtal bietet – Wenn das Wetter stimmt. Danach ging es von diesem Höhenweg ab ins Sandloch, das seinem Namen wirklich alle Ehre macht. Ein paar Wanderer standen am Eingang des Sandlochs und wussten nicht so recht, welchen Weg sie jetzt eigentlich einschlagen müssten. Wir entschlossen uns also gemeinsam, den einzig vernünftigen Weg zu nehmen – den kleinen Bachlauf, welcher ins Tal führte. Dieser Weg sollte sich auch als der richtige herausstellen und wir konnten ganz gemütlich über den Jordanweg zu unserem Ausgangspunkt zurücklaufen. Da auf dem Campingplatz in Hinterhermsdorf kein Bungalow frei war, haben wir unsere Bleibe im Kurparkstübl in Bad Schandau gefunden.

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2 Kommentare

  1. Funky Monkey aka Beni sagt:

    Also, wenn ich mir das Bild von der Häntschelsteige betrachte, bin ich echt froh, dass wir so “erwachsen” gehandelt haben und es nicht bis nach ganz oben probiert haben. Wäre aber der Versuch net gewesen, denke ich, hätten die Zwillinge das Adrenalin gepusht. Häntschel machen wir aber wieder – mit Sicherung. Und dann gibt’s wieder so tolle Bilder.

  2. Funky Monkey aka Beni sagt:

    Und ganz “erwachsen” haben wir die Stiege diesmal geruled ;) Mit den tollen Bildern, wie versprochen.

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